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Willy-Brandt-Schule
Gladbeck


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Spendenaktion

„Leben spenden macht Schule“:
Kioskteam der Willy-Brandt-Schule sammelt 400,- € für Marina S.
 
Auch am diesjährigen Elternsprechtag zeichnete das Kioskteam der Willy-Brandt-Schule verantwortlich für das Eltern-Café. Der Erlös aus dem Verkauf von Kaffee und Waffeln kommt normalerweise Schulprojekten zugute. Doch als Eltern und Schüler von der Gladbecker Hilfsaktion zugunsten der an Leukämie erkrankten 15-jährigen Schülerin Marina aus Rentfort erfuhren, war der Entschluss schnell gefasst: dieses Mal sollte die Einnahme Marina und anderen leukämiekranken Kindern zugute kommen! Gemäß dem Motto „Leben spenden macht Schule“ machten die Schüler des Kioskteams ihre Klassenkameraden auf das Schicksal von Marina aufmerksam und sammelten Spenden für die Jugendliche in allen Klassen. Am Elternsprechtag baten Raine_Schrick_im_Gespräch_mit_Schülern_der_Willy_Brandt_SchuleEltern und Schüler für Kaffee und Waffel um einen Obolus. Die Gladbecker Bäckereien Hudde und Trittschack unterstützen die Aktion des Schulkiosks durch Kuchenspenden. Viele Eltern informierten sich anhand der Broschüren der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) über die Möglichkeiten einer Typisierung und Knochenmarkspende. Insgesamt kam durch den Einsatz aller ein Betrag von 400,- € zusammen. Dieser Betrag wurde am Montagvormittag an Rainer Schrick, dem Patenonkel von Marina, von Nurettin Acikgöz und Refiqe Mehmeti übergeben. „Wir wollten deutlich machen, dass uns Schüler und Eltern das Schicksal von Marina sehr berührt hat“. Dies zeigte sich insbesondere an den interessierten Fragen, die die Schüler zum Gesundheitszustand und zu der Leukämie-Erkrankung von Marina stellten. Rainer Schrick dankte im Namen von Marina den Schülern und Eltern für ihren Einsatz: „Da die Krankenkassen die Kosten für Typisierungen und Transplantation nicht übernehmen, ist Marina auch weiterhin auf Spenden angewiesen, um die Behandlungskosten von mehreren Zehntausend Euro zu bezahlen.“ Er berichtete, dass Marina zurzeit im Krankenhaus sei und darauf warte, dass ihr Körper wieder neue weiße Blutkörperchen bilde. Er wies darauf hin, dass es vor allem muslimische Leukämiekranke schwer hätten, geheilt zu werden, weil es zu wenig passende Stammzellenspender für sie gäbe. „Ich habe selbst erlebt, dass muslimische Kinder zum Sterben nach Hause geschickt werden mussten, weil die Klinik keinen passenden Spender für sie finden konnte.“ Er richtete daher einen eindringlichen Appell an die muslimischen Schüler, auf ihre Eltern einzuwirken, dass sie sich als Spender typisieren lassen.

 

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