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Nie mehr Hausaufgabenm nie mehr Schule - zumindest vorerst. Zum Startschuuss in die Entlassfeiersaison luden gestern Willy-Brandt- und Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule.
Lebensweisheiten Gespannte Atmosphäre in der AWO. 31 Schüler wippen nervös auf ihren Stühlen - die Jungs im Anzug, die Mädchen im Kleid. In wenigen Minuten werden sie das Objektkt ihrer Begierde in den Händen halten, das Papier, für das sie jahrelang gepaukt haben: Es gibt Abschlusszeugnisse. Doch noch heißt es warten. Schließlich haben die Mitschüler ein Programm mit Akrobatik, Liedern und Co. auf die Beine gestellt. Außerdem gebt es “Lebensweisheiten von Sven aus der 9a - “Du bist so jung wie deine Zuversicht, so alt wie deine Zweifel” - und einen Sketch der Achter, der Patzer im Bewerbungsgespräch karrikiert. Ergebnis: Einen Schnitt von 4,4 verschweigt man besser, Nägel lackieren und Haare färben sind für
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Chefs keine Stärken und Schwarzarbeit kein Nebenjob. Leider platzt der Auftritt von Schülerin Jaqueline - sie ist ganz einfach nicht da, dafür improvisiert Schulsozialarbeiter Mathias Geisler ein Ansprache, die er mit Lehrer Volker Bußmann am Bass sängerisch zum Besten gab - eine Rock-Rede eben. Symphatischer hätte man diese Panne nicht überbrücken können. Auch andere Redner buhlen um Zuhörer. “Die Raucherecke wird ohne euch leerer sein.” bedauert der Schulsprecher Suleiman Khodr augenzwinkernd. Und auch Schulleiter Bernd Witte gibt den Schülern ein wenig Kennedy - “Frag nicht, was andere für dich tun können, frag, was du für andere tun kannst.” - und ein wenig King - “Ich träume davon, dass ihr in eurem Leben Verantwortung für andere übernehmt.” - mit auf den Weg. Dann hält er die Zeugnisse in der Hand. Nicht nur den Stufenbesten, Claudia Petrusch und Ali Akinci, steht die Freude über diese Blatt Papier ins Gesicht geschrieben.
Der Artikel wurde der WAZ vom 18.6.2009 entnommen.
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