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Gleich drei Schulen entließen ihre 10er gestern feierlich: Erich-Fried-Hauptschule, Willy-Brandt-Hauptschule und Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule.
Die einen bezeichnen sie als Seeleute - die Segel setzend, auf erfolgreichem Kurs in die Zukunft schippern. Die anderen vergleichen sie mit Piloten, die Stürme, Gewitter und andere Turbulenzen überwinden mussten, um zu einer weichen Landung aufzusetzen. Für ihre Eltern sind sie jedenfalls die Größten, egal ob in der Luft oder auf dem Wasser: Die Abschlussklassen der Erich Fried Hauptschule, der Willy-Brandt-Hauptschule und der Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule hatten gestern ihren letzten Schultag.
Obwohl es ihr letzter Tag an der Willy-Brandt-Hauptschule ist, wollen Eileen Bußfeld (17) und Petra Joszko (17) noch einmal vorbeikommen, um den Kontakt nicht zu verlieren. „Ich werde bestimmt auch so einige vermissen", flüstert Stephanie Plewa (16), denn jetzt geht die Entlassfeier los. Aus allen Stufen sind Schüler dabei, die sich verabschieden wollen: „Steck' den Kopf nicht in den Sand. Zeig' wer du bist und lass' dich nicht verbiegen", rappen die Mädels aus der 5a. Mut machen soll das Lied, denn nun sind die Entlassschüler auf sich allein gestellt. „Unsere Klasse war immer teamfähig und hat zusammen gehalten", erzählt Nurettin Acikigöz.
Trotz des Abschieds lassen sie aber noch lange nicht die Köpfe hängen: Dafür ist die Suche nach dem Super-Lehrer der neunten Klasse einfach zu witzig. Tosenden Applaus und ein lautes Pfeif-Konzert gibt's für den Mathe Lehrer, der aus Leibeskräften „California Blue" ins Mikro brüllt. Der Spaß darf eben nicht fehlen, erst recht nicht am letzten Schultag. Fotos? Guckst du hier. . .
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